Die SPÖ hat aus ihrem Wahlkampf 2006 gelernt. Sie plakatiert keine Inhalte und politischen Forderungen mehr, sondern probiert es mit einem reinen Persönlichkeitswahlkampf, der auf Werner Faymann zugeschnitten ist.
Das Sujet "Faymann. Die neue Wahl" verleitet einen doch prompt zu einer Umgestaltung.
Natürlich wollen die Parteien auch keine Koalitionsaussagen machen. Es ist zwar so, dass Faymann (SpÖ) sich in der TV-Konfrontation offen an Van der Bellen (Grüne) angedient hat. Aber auch das Wissen, dass 3er-Koalitionen schwierig sein werden, führt immer wieder dazu, dass Kommentator/innen eigentlich keine Wahl sehen außer die "Große Koalition". In Deutschland ist dies ein wenig anders. Dort gibt es meist einen Lagerkampf. Auch in Italien sind Wahlbündnisse keine Seltenheit. In Österreich ist das Hasardspiel scheinbar zu beliebt. Ja, keine klaren Ansagen. Folgende Fotomontage finde ich daher sehr reizvoll...
